Die Firma A.T. Iser unterstützt mit ihren Spenden die Arbeit der Hilfsorganisation „Nachbarn in Not“

Ideale Sache direkt vor der Haustür

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Von Renate Lück/ Aus der SZ/BZ vom 30.1.2019

Dass es in diesem Hause um Glas geht, ist leicht zu erkennen: Die Außenhaut und alle Bürowände sind aus Glas. Seit 2018 residiert die Autoglas-Firma der Brüder Andreas und Thomas Iser in Sindelfingen. Marketing-Leiterin Gabriele Iser ist auch fürs Soziale zuständig, wozu Spenden an „Nachbarn in Not“ gehören.

„Vorher waren wir in Nufringen. Doch da wurde es eng, deshalb sind froh, jetzt hier zu sein, wo wir Werkstatt, Lager und die Verwaltung für alle Filialen unterbringen können“, sagt die Ehefrau von Thomas Iser mit ihrem leicht fränkischem Zungenschlag. „Auch früher waren wir bemüht, uns aktueller Themen anzunehmen und Not zu lindern, wie beim Taifun auf den Philippinen.“

Nun gewöhnen sich die beiden Familien in Sindelfingen ein und entdeckten durch die Medien die Hilfsorganisation „Nachbarn in Not“. „So etwas vor der Haustür zu haben, ist etwas Besonderes. Ich finde die Idee von ‘Nachbarn in Not’ sehr gut. Es ist transparent und informativ durch die Veröffentlichungen und ich finde es schön, wenn sich so viele Menschen ehrenamtlich einbringen und mitarbeiten.“

Dieses gegenseitige Wertschätzen und Miteinander, immer ein Auge für die anderen zu haben – das sei toll und auf jeden Fall zu unterstützen. „Hilfe zur Selbsthilfe, wenn vorher nicht geholfen werden kann – und das bei wenig Verwaltung – da stehen ja viele Leute dahinter. Das ist eine Überzeugungsgeschichte.“, so Gabriele Iser.

Man bekomme durch Kindergarten und Schule auch andere Projekte mit. So habe sie die Kinderhilfe in Siebenbürgen unterstützt. Und auch in den anderen Betriebsniederlassungen wird geholfen. Aber von dem Werbebudget, das zur Verfügung stehe, würden immer weniger Kundengeschenke gekauft, wie es bei den Zulieferern ja auch üblich sei. „Was soll ich denn mit zehn Kalendern und 1000 Kugelschreibern? Wir sind ein Teil der Region und wenn sogar der Oberbürgermeister das Projekt unterstützt, ist es doch gut.“ Und dann verrät sie, dass sie auch etwas Besonderes zum Basar beitragen könnte. Doch das zeigt sie erst vorher.

Wir sind ein Teil der Region