Marktstand von „Nachbarn in Not“:

Von Renate Lück

Noch eine Neuerung bei „Nachbarn in Not“: Am Samstag, dem 5. Mai, hat Markus Döttling einen Pavillon auf dem Sindelfinger Marktplatz aufgestellt und bot zusammen mit seiner Frau Nikol und Geschäftsführerin Brigitte Haug Informationen über die Hilfsorganisation und Gebäck an, das Familie Dennerlein vom Maichinger Café Ingrids gespendet hatte. Beides ging weg wie warme Semmeln, die leckeren Laugenherzen und der gefüllte Blätterteig und auch die City-Karten mit den Schwätz­weiber-Geschichten. „Manche Leute kannten ‘Nachbarn in Not’ noch gar nicht und fanden es super, dass wir präsent waren. Andere fragten, wie die Hilfe abläuft. Ob man sich einfach einen Kühlschrank bestellen könne“, erzählt Brigitte Haug. Sie erklärte dann, dass die Anträge von den Sozialämtern kommen und intensiv geprüft werden. „Wir hatten viele gute Gespräche“, sagt auch Markus Döttling.

Markus Döttling mit Frau Nikol und Töchterchen Romy, Seniorchefin des Cafes, Ingrid Dennerlein, rechts neben dem Roll-up ihre Tochter Stefanie Nerz und ihr Lebensgefährte. (Bild: Renate Lück)

 

Und dann bestückten die Marktbesucher auch das rosa Schweinchen mit Spenden für die Herzen oder einfach so. „Ein kleiner Junge kam von der Hüpfburg und steckte etwas rein“, freute sich Biggi Haug. 140 Euro kamen zusammen. „Einigen war diese Barzahlung lieber als eine Überweisung. Sie hoffen, dass wir öfter auf dem Markt sind.“

Das werden sie sein. Markus Döttling hat vor, jeden ersten Samstag im Monat den Stand am Brunnen aufzustellen, das nächste Mal also am 2. Juni.

„Wir hatten gute Gespräche“
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