Von Renate Lück

Wie sehen die Weihnachtswünsche einer Familie aus, die sehr haushalten muss? Überaus praktisch: Kleidung für die Eltern und ein Tablet für die Schulkinder. „Nachbarn in Not“ hilft.

Rudolf N. arbeitet bei der Abfallwirtschaft in Stuttgart und ist den ganzen Tag draußen. Da die Temperaturen nun merklich sinken, wünscht er sich etwas Warmes zum Anziehen. Seine Frau Karin versorgt zu Hause die fünf Kinder, die in Sindelfingen drei verschiedene Schulen besuchen von der Grundschule bis zur Realschule. Die plagen sich mit dem Homeschooling und hätten gern ein Tablet, um ihre Hausaufgaben erledigen zu können. Wie sie alle mit einem Computer klar kommen, muss sich noch herausstellen. Aber das ist ja auch eine Kostenfrage.

Karin N. hat zusätzlich noch ganz andere Probleme: Sie leidet unter einem Tumor. Die Operation wird immer noch herausgeschoben. Aber wenn sie wirklich ins Krankenhaus muss, braucht sie dafür „ein paar Kleidungsteile“, wie sie vermutet. Da es dieses Jahr auch bei der Hilfsorganisation knapp ist, muss hier wirklich gezirkelt werden. Doch auch dieser Familie sollte zu den Festtagen geholfen werden, hofft die Sozialarbeiterin, die den Antrag gestellt hat.

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigte Volksbank, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.

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