von Jürgen Haar

Heute geht das erste Türchen am Adventskalender auf- Es ist die Einstimmung auf die Weihnacbtszeit. Für Menschen, die krank sind, keine Arbeit oder Familie haben, sind frohe Weihnachten nur ein frommer Wunsch. Dass es in schwierigen und fast aussichtslosen Situationen trotzdem immer wieder ein Licht am Ende des Tunnels gibt. ist Mitmenschen zu verdanken, die sich grade vor und an Weihnachten für Bedürftige einsetzen.

Die Beispiele aus der Arbeit von „Nachbarn in Not“, die regelmäßig in der SZ/BZ zu lesen sind, zeigen, dass es bedürftigen Menschen oft am Nötigsten fehlt: an einer neuen Matratze oder auch an einem Fernseher, der manchmal für den einzigen Kontakt nach außen sorgt. Gerade in Pandemie-Zeiten ist das wichtig.

Auf Bitten der Sozialämter springt die Sindelfinger Hilfeorganisation in solchen Fällen ein, gibt einen Zuschuss oder übernimmt die Kosten. Das ist für die Betroffenen wie ein Stern am dunklen Himmel. Weil die Zahl der bedürftigen Menschen steigt, ist „Nachbarn in Not“ auf Spenden angewiesen. Wer also noch auf der Suche nach einem sinnvollen Geschenk ist: Auch ein kleine Spende für „Nachbarn in Not“ hat eine große Wirkung.

jürgen.haar@szbz.de.

Wie ein Stern am dunklen Himmel