Eine gute Idee bringt Geld in die Kasse von “Nachbarn in Not”. Gegen eine freiwillige Spende gab es Spielzeug und Bücher am Stand der Sindelfinger Hilfsorganisation.

Das Apothekerehepaar Dorothee und Joachim Seidel, die für „Nachbarn in Not“ Spielzeug und Kinderbücher sammeln, haben am vergangenen Sonntag vom Weihnachtsbasar übriggebliebene Sachen angeboten, und zwar ohne Preisschilder. 422.- Euro haben sie dabei an Spenden eingenommen und mehrere Kartons voll Spielzeug an den Mann beziehungsweise das Kind gebracht.

„Das Konzept mit der freiwilligen Spende funktionierte sehr gut, die Leute geben gern und meist großzügig“, berichtet Dorothee Seidel über den Erfolg. „Die wenigen, die auf diese Art und Weise ein Schnäppchen machen wollen und wenig geben, werden mehr als reichlich durch die ausgeglichen, die eher mehr ins Sparschwein stecken als sie sonst gezahlt hätten.“ Sie möchte dieses Konzept bis auf einige hochwertige Artikel für den Weihnachtsmarkt übernehmen und es auch den Damen der Standbetreuung empfehlen.

 

 

Die Sindelfinger Narrenzunft hat während der zurückliegenden Kampagne in vielen Umzügen bei befreundeten Vereinen teilgenommen. Die üblichen Gastgeschenke für die anderen Zünfte haben die Sindelfinter Narren in diesem Jahr eingespart und das Geld dafür, närrisch aufgerundet, an die Sindelfinger Hilfsorganisation “Nachbarn in Not” gespendet.

Das SZ/BZ Bild zeigt bei der Scheckübergabe am Freundschaftsbrunnen von rechts Ingrid Rathfelder, die Vorsitzende der Narrenzunft, Lisa Polz von “Nachbarn in Not” und den zweiten Vorsitzenden der Narrenzunft, Ingo Lutz.

 

 

Spielzeugmarkt am Verkaufsoffenen Sonntag