So sieht es aus, wenn Weihnachtsbäume gehen wie geschnitten Brot: Der Weihnachtsbaumverkauf bei der Gartenbau-Firma Walker zugunsten von „Nachbarn in Not“ erbrachte dieses Mal die Rekordsumme von 5.742 Euro. Es war das 15. Mal, dass die Landschaftsgärtner diesen Verkauf möglich machten.

Dr. Roswitha Seidel, die Vorsitzende der Hilfsorganisation, erinnert sich: „Karl Walker rief damals bei mir an und schlug diese tolle Aktion vor. Danach kamen Jahr für Jahr nur immer kurze Bestätigungsanrufe:Wir sind wieder so weit. Eine Aktion, bei der wir NiN-Leute sehr gern mitmachen.Karl Walker und seine Familie – einfach beispielhaft!“ Schlag acht Uhr geht das Tor auf. Zehn Minuten später stehen schon viele Kunden mit ihren ausgesuchten Bäumen in der Schlange. Ehemänner und Söhne der Aktiven von „Nachbarn in Not“ helfen beim Schieben durch die Netzröhre. Es geht Hand in Hand. Andreas und Christoph Walker rücken mit der Säge an, wenn die Bäume gekürzt oder zurecht geschnitten werden sollen. Es sind schön gewachsene Bäume, die schnell ihre Liebhaber finden. Um halb neun Uhr sind schon beträchtliche Leerstellen an den Gestellen zu sehen.  Biggi Haug,  Carmen Bühl und Dr. Roswitha Seidel zeigen ihr einnehmendes Wesen an der Kasse und Prof. Dr. Seidel bringt heißen Glühwein aus der Küche für alle, die noch für ein Schwätzchen zusammenstehen und die, denen die Kälte langsam ins Kreuz steigt. Die Kinder spielen derweil Verstecken auf dem großen Hof oder lassen sich auch durch die Röhre schieben. Manche, die einen Gutschein von der Rotary-Tombola in der Messehalle haben, spenden etwas für die Hilfsorganisation. „Jetzt kann Weihnachten kommen“, schreibt Carmen Bühl,nachdem sie den Inhalt der Kasse gezählt hat. „Ich freue mich jetzt schon auf die Aktion im neuen Jahr.“

Aus der SZBZ  vom 17.12.2018 von Renate Lück.

Rekordsumme von 5.742 Euro
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