Von Renate Lück

Der Weihnachtsbaumverkauf bei der Firma Walker zugunsten von „Nachbarn in Not“ erbrachte dieses Jahr die Rekordsumme von 8.266 Euro. „Wir werden immer besser“, freute sich die zweite Vorsitzende des Vereins, Carmen Bühl. Dabei war dies bei dem kalten Nieselwetter und den Corona-Bedingungen nicht zu erwarten.

Wie im vorigen Jahr hat der Rotary Club Sindelfingen der H ilfsorganisation „Nachbarn in Not“ 3.500 Euro gespendet und unterstützt damit ihre Arbeit und viele Hillfsbedürftige. Während des Weihnachtsbaumverkaufs auf dem Hof der Firma Walker überreichte Präsidentin Eva Burchards und weitere Mitglieder den Scheck an Dr. Roswitha Seidel, der Vorsitzenden von „Nachbarn in Not“. Auch viele Aktive waren dabei. (Lü).

Doch wie immer standen schon 70 bis 80 Menschen vor dem Tor, bevor es um acht Uhr losging. Die Fichten und Tannen wurden ruckzuck durch die Netzröhren geschoben und die Kassiererinnen Biggi Haug und Carmen Bühl standen dieses Mal geschützt in der Hütte, die Ruben Walkers Klasse vor zwei Jahren für den Basar des Stiftsgymnasiums gebaut hatte. „Die Leute sind diesmal besonders freundlich“, wunderten sich die beiden. „Früher haben wir uns immer bedankt, dass sie Nachbarn in Not helfen. Jetzt sagen viele: ‚Danke, dass Sie diese Aktion wieder machen‘ oder ‚Schön, dass Sie das jedes Jahr machen‘“.

Auf dem Weg zum Auto passierte die Kundschaft den Kunstgewerbestand von Gabi Reidelbach, Monika Bürkle und Lisa Polz. Sie präsentierten weihnachtliche Dekoration und Geschenke, die sie selbst hergestellt hatten. Auch sie erwirtschafteten für „Nachbarn in Not“ mit 480 Euro eine schöne Summe. Kalt wurde es auch ihnen, aber Professor Dr. Seidel durfte dieses Jahr aus Corona-Gründen keinen Glühwein ausschenken. Ehemännern und Söhnen der Aktiven von „Nachbarn in Not“ wurde etwas wärmer beim Schieben und Ziehen der Bäume durch die Netzröhren.

Neben Vater und Sohn Haug und Hans-Jürgen Pöss halfen die Walker-Kinder Anna und Ruben kräftig mit. Andreas und Christoph Walker rückten mit Zollstock und Säge an, wenn sie Kunden beraten oder die Bäume kürzen oder zurechtschneiden sollten. „Das muss jetzt keine Skulptur werden“, bremste Stadtmusikdirektor Markus Nau lachend den Einsatz von Christoph Walker.

Rekordergebnis für „Nachbarn in Not“