Von Renate Lück

Die Weihnachtswünsche-Aktion der Sindelfinger Hilfsaktion „Nachbarn in Not“ war der Lichtblick für Familie N., die sich sonst kaum etwas leisten könnte.

Susanne N. lebt mit ihren drei Teenagern von dem Verdienst ihrer Halbtagsstelle, Kindergeld und Halbwaisenrente, da der Vater der Kinder vor einem Jahr verstarb. Nun begann die Älteste eine Ausbildung. Da sie noch zu Hause wohnt und zur Bedarfsgemeinschaft gehört, wird dieses Geld angerechnet und Susanne N. bekommt keinen Unterhaltsvorschuss für die Kinder mehr. Die Tochter möchte ihr Gehalt aber gern behalten. Nach einigen Diskussionen handelten sie einen Mietzuschuss aus. Kleidung und Freizeitaktivitäten muss die Tochter jetzt selbst bezahlen.

Trotzdem ist das Budget für die Familie knapp. Im Alltag kommt sie damit aus, doch es nicht möglich, Wünsche für die Kinder zu erfüllen. Die sparen auf ein Schlagzeug, ein Laptop und ein Fahrrad. Zu Weihnachten bekamen sie Geld von den Großeltern. Und „Nachbarn in Not“ gab auch etwas dazu. Dann geht es vielleicht etwas schneller.

Lichtblick für Familie mit knappem Budget