Von Renate Lück

Die Basar-Bastelei geht bei den „Nachbarn in Not“-Künstlerinnen immer gleich nach dem Winter-Basar los. Auch während der Corona-Zeit im letzten Jahr saßen sie nicht still. Lisa Polz entwarf Figuren, Gabi Reidelbach ging in ihren Keller und sägte. Es wurde gemalt, geklebt und dekoriert und hätte im November 2020 wieder eine stolze Ausgabe des Basars ergeben. Doch der fand Corona-bedingt nicht statt.

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Stand beim Weihnachtsbaumverkauf

Da hatten die beiden die Idee, Ihre Kunstwerke zu Hause  zu verkaufen. In Reidelbachs Haus wurde ein Stand hergerichtet und Freunde und Bekannte per E-Mail und WhatsApp eingeladen. Sie konnten Termine im 30-Minuten-Takt buchen,  sodass kein Gedränge entstand. Das funktionierte prima. Als noch einiges übrig war, fragten sie Christoph Walker, ob sie den Rest beim Weihnachtsbaumverkauf an die Kundschaft bringen dürften. Und auch das klappte. So kamen insgesamt 3200 Euro zusammen, etwa die Hälfte von dem, was sonst in der Messehalle eingenommen wird,

Kreativ und flexibel muss man sein