Von Renate Lück

Meistens hilft „Nachbarn in Not“ Menschen, die durch Krankheit oder Jobverlust in Bedrängnis gekommen sind. So auch der 60-jährigen Brigitte K., bei der beides eintrat.

Brigitte K. hatte Theologie studiert und eine Zeit lang als Religionslehrerin unterrichtet. Danach arbeitete sie bei der Kirche. Vor einigen Jahren erlitt sie zwei Hirninfarkte und ist seitdem körperlich sehr eingeschränkt.

Sie hat dauernd Schmerzen, ist wenig belastbar und in der rechten Körperhälfte behindert. Es bereitet ihr große Mühe, Termine außerhalb der Wohnung wahrzunehmen und sich auf den Weg zu machen. Dadurch hat sie auch kaum noch soziale Kontakte.

Brigitte K. lebt nun von Erwerbslosen-Unfähigkeitsrente und Pflegegrad 1. Dadurch wird eine Haushaltshilfe bezahlt, die auch für sie einkauft. Der Arbeitsaufwand ist aber entsprechend der körperlichen Behinderung ihrer Patientin höher, sodass Brigitte K. noch zuzahlen muss – jedenfalls so lange, bis Pflegestufe 2 genehmigt wird. Deshalb ist ihr Geldbeutel zur Zeit ziemlich klamm. Wenn sie zu Terminen muss, schlagen auch noch Taxi-Kosten ins Budget.

Und Taxi fahren muss sie zum Beispiel zum Optiker, seit sie eine Hornhautverkrümmung hat, was mit unscharfem Sehen und Augenschmerzen verbunden ist. Sie hatte seit Jahren keine neue Brille. Der Augenoptiker bot ihr jetzt an, einen Teil der Kosten für die benötigte Brille in Raten über zehn Monate zu bezahlen. Die Sozialarbeiterin bat „Nachbarn in Not“ um einen Zuschuss, damit Brigitte K. an den Feiertagen etwas aufatmen kann.

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigte Volksbank, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.

Kaum noch soziale Kontakte