Von Renate Lück

Wer sein ganzes Leben viel geschafft hat, Kinder aufgezogen und die Mutter gepflegt hat und dann um Geld bitten muss, kommt einen, wie Marina B., das schon hart an. Zum Glück hilft „Nachbarn in Not“.

Marina B. und ihr Mann kamen vor 30 Jahren mit ihren kleinen Kindern aus Siebenbürgen nach Sindelfingen. Er starb vor fünfzehn Jahren, die Töchter sind inzwischen erwachsen und außer Haus. Marina B. arbeitete die ganze Zeit als Krankenschwester, seit einigen Jahren in Teilzeit. Sie reduzierte ihre Arbeitszeit, um ihre kranke Mutter zu pflegen. Die starb im Februar dieses Jahres. Als sie selbst vor zwei Jahren Brustkrebs bekam, war der Einsatz in Beruf, Haushalt und Betreuung der Mutter noch anstrengender. Die Töchter unterstützten sie, soweit es ihnen möglich war.

Marina B. verdient nicht genug zum Leben. Deshalb bezieht sie ergänzend ALG II-Leistungen. „Dies fällt ihr sehr schwer, aber mehr arbeiten kann sie derzeit nicht wegen der Folgen der Krebserkrankung“, schrieb die Sozialarbeiterin in den Antrag an „Nachbarn in Not“. Sie bewundert ihre Klientin,  diese sei eine sehr tapfere Frau, die sich nie beklage und alles in ihrem Leben gut gemeistert hat und dankbar sei für alles, was sie habe.

Nun ist die Waschmaschine kaputt und Marina B. hat wegen der dauerhaft schlechten finanziellen Situation keine Rücklagen. Und mit der Hand waschen geht bei den Schmerzen auch nicht mehr. Deshalb die Bitte um einen Zuschuss für die Waschmaschine.

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigte Volksbank, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.

Immer für die anderen da