Das Bestreben von „Nachbarn in Not“ ist, schnell und unbürokratisch zu helfen unter der Devise „Hilfe zur Selbsthilfe“. Denn in den häufigsten Fällen ist nur eine einmalige Spende nötig, um Gestrauchelten vor dem freien Fall zu retten, etwa bei einer unerwarteten finanziellen Belastung, wie im Artikel vom 28. Dezember beschrieben: „Angelika D. ist eine tapfere Frau. Sie kämpft sich trotz einiger Widrigkeiten durchs Leben. Doch nun reicht das Geld nicht für einen neuen Kühlschrank.“ Ein Sindelfinger, der das in der SZ/BZ las, rief spontan an und fragte nach dem fehlenden Restbetrag für den Kühlschrank, denn „Nachbarn in Not“ gewährt immer nur einen Zuschuss. Nach Rücksprache mit dem Vorstand überwies er umgehend das Geld. Das Gerät wurde besorgt und Frau D. ist sehr glücklich.

Von Renate Lück  (SZ/BZ vom 10.1.2018 )

  

 

Hilfsbereiter SZ/BZ-Leser