Von Renate Lück

Eine tapfere Frau bringt nach trauma­tischen Erlebnissen mit ihrem Ehemann die drei Kinder alleine durch. Aber es ist immenser Stress, der sie manchmal ganz kaputt macht. „Nachbarn in Not“ hilft wenigstens finanziell.

Susanne V. lebt seit 2006 von ihrem Mann getrennt und will die Scheidung, aber er boykottiert dies. Unterhalt für die Kinder zahlt er aber auch nicht, manchmal drückt er ihr 100 Euro in die Hand. Doch selbst dies passiert nicht mehr, seit der zuvor selbstständige Unternehmer wegen der Corona-Krise seinen Laden zumachen musste. Sie lebt von Leistungen des Jobcenters und der Unterhaltsvor­schuss­kasse. Diese finanzielle Situation führte zu enormer innerlicher Anspannung und einer Pseudo-Demenz, die sich durch erhöhte Vergesslichkeit bemerkbar macht. Sie wird psychiatrisch betreut.

Aber nicht nur ihr geht es schlecht. Der Sohn, der wegen einer Lese-Rechtschreibschwäche und Konzentrationsschwierigkeiten die Förderschule besucht, wird in der Schule gemobbt. Der Junge, gerade in der Pubertät, leidet mächtig darunter. Die Mutter vermutet, dass seine sehr schief stehenden Zähne der Grund für die Hänseleien sind. Deshalb möchte sie ihm gern mit einer Zahnspange helfen. Die Krankenkasse würde den größten Teil der Kosten auch übernehmen, aber es blieben noch 300 Euro Eigenanteil – zu viel für jemanden, der kaum Geld hat.

„Nachbarn in Not“ unterstützt mit einem Zuschuss, damit die Familie etwas fröhlicher in die Zukunft schauen kann.

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigte Volksbank, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.

Eine Zahnspange fürs Selbstbewusstsein