Von Renate Lück

Richard P. ist gelernter Techniker und hat sein ganzes Leben lang gearbeitet. Nun ist er in Not und schwer krank. „Nachbarn in Not“ wollte ihm eine kleine Weihnachtsfreude machen.

Als sein Sohn eine Firma gründen wollte, sagte Richard P. ihm sofort seine Hilfe zu. Das ging auch eine Zeit gut, bis die Zahlungen der Kunden ausblieben und das Unternehmen in die Insolvenz schlitterte. Nicht nur der Sohn steckte nun bis über die Ohren in Schulden, auch der Vater. Er lebt nun von einer geringen Erwerbsminderungsrente und ergänzenden Sozialhilfe.

Als ob das nicht genug des Desasters wäre, erkrankte Richard P. an einem Hirntumor, der nicht zu operieren ist. Er leidet unter großen Schmerzen und Konzentrationsschwäche. Womit kann man so einem Mann eine Freude machen? Die Sozialarbeiterin hatte die Idee, ihm etwas Feines zum Weihnachtsessen zu schenken, und bat „Nachbarn in Not“ um einen Zuschuss, damit auch er ein paar erfreuliche Feiertage genießen kann.

Ein kleiner Genuss zu Weihnachten