Von Renate Lück

Diese Situation kennen viele Selbstständige: Wer nicht in die Rente einzahlt, hat oft im Alter nicht viel. Wilhelm M. kämpft ebenfalls mit diesem Problem.

Der 72-Jährige war selbstständiger Maler, hat aber wenig zurücklegen und kaum etwas in die Rentenkasse einzahlen können. Entsprechend mini ist nun seine Rente. Auf Honorarbasis verdiente er sich in den letzten Jahren in einem befreundeten Handwerkerbetrieb einiges dazu. Doch dann machten sich Altersbeschwerden bemerkbar: Wegen heftiger Knieschmerzen musste er im Januar operiert werden und kam anschließend in Reha.

Eine zweite Operation steht trotzdem noch an, wird aber immer noch herausgeschoben, denn seit Januar hat er ja kein zusätzliches Einkommen. Im Moment arbeitet er stundenweise. Weil er schon Altersrente bezieht, ist er nicht mehr krankengeldberechtigt. Da es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass er wieder fest angestellt werden kann, läuft ein Antrag auf Grundsicherung auf Darlehensbasis. Dafür lässt das Landratsamt gerade sein Haus für einen Grundbuch­eintrag schätzen.

Bei laufenden Kosten unterstützen ihn seine erwachsenen Kinder. Durch Ausgaben für regelmäßige Physiotherapie ist das Budget trotzdem knapp. Die Krankenkasse will eine Zuzahlung aber erst prüfen, wenn am Jahresende alle Lohnzettel vorliegen. Da bleiben Rechnungen für die letzten Medikamente und die Therapie erst einmal auf dem Tisch. „Nachbarn in Not“ hilft, damit Wilhelm M. etwas entspannter auf die Festtage zugehen kann.

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigte Volksbank, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.

Die Rente ist zu knapp