„Nachbarn in Not“ sorgt zu Weihnachten für ein bisschen Freude

Von Renate Lück

Familie M. ist arm dran. Sie lebt in einer Obdachlosenunterkunft und eins der drei Kinder ist schwerst behindert und wird es wohl auch bleiben. „Nachbarn in Not“ hat mit kleinen Weihnachtsgeschenken ein bisschen Freude ins Haus gebracht.

Die Familie kam vor acht Jahren nach Deutschland in der Hoffnung, dass ihrer Eva hier geholfen werden kann. Das Mädchen wurde an den Beinen operiert, kann aber trotzdem mit seinen Orthesen nur ein kleines Stückchen laufen. Meist sitzt die 17-Jährige im Rollstuhl. Außerdem spricht sie nicht. In der Winterhaldenschule bemüht man sich liebevoll um sie und freut sich über jede positive Reaktion.

Die Geschwister gehen in die Gemeinschaftsschule an ihrem Wohnort und haben dort auch Freunde. Das lenkt von den engen Verhältnissen zu Hause und den Sorgen der Eltern etwas ab. Denn auch das Haushaltsbudget ist sehr knapp. Die Sozialarbeiterin schrieb in ihren Antrag: „Die Kinder würden sich sehr über ein Weihnachtsgeschenk freuen.“

Das Schicksal erträglicher machen