von Renate Lück

Im Dezember gingen bei „Nachbarn in Not“ mehr Spenden ein als in den Vorjahren. „Das ist auch sehr wichtig, denn die Anträge mehren sich wegen Kurzarbeit und der steigenden Arbeitslosigkeit, die während der Pandemie einige trifft“, sagt Biggi Haug, die Geschäftsführerin der Hilfsorganisation.

Die Weihnachtswünsche waren auch entsprechend, sagte sie. „Viele wünschten sich einfach nur ein Geschenk für die Kinder: keine technischen Equipments, sondern Kleidung für den Winter oder Spielzeug wie Puppen oder Puzzles. Wichtig war den Eltern, dass die Kinder wenigstens an Weihachten eine unbeschwerte Zeit erleben und auch mal wieder glücklich sein konnten.“

Wie die Zukunft aussieht, ist ungewiss. „Die Corona-Zeit ist leider noch nicht vorüber, und somit wird jeder Euro dringend gebraucht, damit alle gut durch die Pandemie kommen“, sagt Biggi Haug. Denn der Antrags-Stapel auf ihrem Schreibtisch steigt.

Damit die Kinder glücklich sein können