Von Renate Lück

Dorothea S. kommt vor Schmerzen kaum aus dem Bett. Ihre Tochter pflegt sie und die Sindelfinger Hilfsorganisation „Nachbarn in Not“ hat sie auf der Seniorenliste und schaut nach ihr.

Die 80-Jährige bekommt so eine kleine Rente, dass noch Grundsicherung nötig ist. Da ihr Pflegestufe zwei bescheinigt wurde, erhält ihre Tochter das Pflegegeld. Vor drei Jahren hatte Dorothea S. Magenkrebs. Der Magen wurde völlig entfernt, sodass sie nur noch kleine Portionen essen kann. Kurz darauf wurde auch noch ein Hirntumor festgestellt und operiert, sodass sie nun noch wackliger auf den Beinen ist, als vorher. Wegen einer starken Skoliose (Verbiegung des Rückgrats) muss sie nämlich an Krücken laufen. Deshalb wurde ihr ein Schwerbehindertenausweis zugestanden, mit dem sie kostenlos Bus fahren dürfte, wenn sie denn aus dem Haus käme.

Zu Weihnachten wünschte sich die geplagte Frau einen warmen Pulli und eine Lesebrille. „Nachbarn in Not“ unterstützte sie dabei, damit das Leben etwas erträglicher wird.

Damit das Leben etwas erträglicher wird