Zu Beginn möchte ich auch etwas über die Hintergründe bzw. über die umfangreichen Vorarbeiten berichten:
Wir haben insgesamt 6 Anhänger mit Regalen und Waren in die Halle gefahren.
Zwei volle Tage waren 7 Helfer und Helferinnen mit dem Standaufbau, Dekorationen und Präsentieren der Waren beschäftigt. Warum haben wir nicht früher mit einem Anhänger gearbeitet? Früher war das viel anstrengender…
Gleich zur Eröffnung der Verkaufsmesse haben sich die ersten Stammkunden eingefunden. Sie wollten natürlich noch die volle Auswahl zur Verfügung haben. Es ergeben sich auch immer wieder sehr nette Gespräche mit Kunden, die uns
kennen. Aber noch lange nicht alle Käufer wissen wer wir sind, obwohl NiN in der Sindelfinger Zeitung sehr ausführlich und wohlwollend dargestellt wird.
Als Verkaufsschlager haben sich wieder mal unsere Holzarbeiten, kleine Mitbringsel sowie Verpackungen für Geldgeschenke und auch Glückwunsch- und Trauerkarten erwiesen. Unsere selbstbestrickten Socken waren wie immer sehr gefragt.
Eine unserer ältesten Strickerinnen (Frau Stark) wurde in diesem Jahr 90 Jahre alt. Eine Kartenmacherin (Frau Zetzsche) wurde in diesem Jahr sogar 99 Jahre alt. Aber es haben nicht nur ältere Leute mitgearbeitet. Besonders stolz sind wir auch
auf unsere Jugendlichen. Z.B. haben zwei Jungs an den Wochentagen nachmittags Lose für Rotary verkauft. Zwei junge Mädchen (neben Oma und Mutter) haben am Sonntagmorgen hauptsächlich Spielwaren verkauft. Die beiden Schülerinnen haben sich als wahre Meister von aktuellen Spielzeugen erwiesen (Reparatur inklusive).
Unser Verkaufspersonal konnte mit Erfolg erweitert bzw. verjüngt werden. Die ist auch notwendig, weil einige Verkäuferinnen altersmäßig aufhören mussten.
Zum Abschluss möchte ich noch eine Idee zum Besten geben: Da Männer sich manchmal auch als „Kaufhinderniss“ herausgestellt haben, so nach dem Motto „Mir brauched NIX“, könnten wir uns eine „Männer-Quängel-Ecke“ vorstellen. Dort
könnte man z.B. Sportzeitungen auslegen oder Espresso verkaufen.
Diese spontane Idee muss man nicht ganz so ernst nehmen.
Ich möchten allen Mitstreitern meinen herzlichsten Dank sagen.
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Sonja Ehmann,

Bericht vom Wintermarkt, 06.11.-10.11. 2019