Von Renate Lück

Wieder eine tapfere Frau, die sich trotzt aller Hindernisse durchs Leben kämpft. Und was wünscht sie sich zu Weihnachten? Zusammen mit ihren beiden Kindern „mal entspannen“. Das sollte für „Nachbarn in Not“ zu ermöglichen sein.

Carmen O. arbeitet seit über 20 Jahren als Verkäuferin in einem Supermarkt. Für sich allein hat das Gehalt immer gereicht. Schwieriger wurde es nach der Familiengründung, erstens, weil das ältere Kind Epilepsie hat. „Es benötigt viel Aufmerksamkeit“, erzählt die Mutter. Sie kürzte also ihre Arbeitszeit, um länger zu Hause zu sein. Dann wurde ihr Ehemann medikamentenabhängig. „Auch er benötigt viel Kraft von mir, da ich ihn sehr unterstützen muss.“ Seit über sechs Monaten ist er in einer Reha-Klinik und sie hofft inständig, dass er wieder gesund wird, um sie zu entlasten.

In dieser Situation ist das Geld knapp geworden, aber Carmen O. ist froh, dass sie keine Sozialhilfe in Anspruch nehmen muss. Sie hat nur aufstockendes Wohngeld beantragt. „Ich möchte nach Möglichkeit ohne staatliche Hilfe leben können“, sagt sie zuversichtlich. Doch im Herzen wünschen sich Mutter und Kinder etwas Schönes, das sie nun nicht so locker bezahlen können: „Ich fände es toll, zum Frisör zu gehen und eine neue Frisur zu bekommen“, sagt sie. „Und die Kinder wünschen sich einen tiptoi-Stift.“ Vielleicht muss „Nachbarn in Not“ auch noch das Spiel dazu besorgen, damit Weihnachten wirklich himmlisch wird.

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigte Volksbank, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.